der Honig

 

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Honig ist gesund.


Honig ist der von den Bienen gesammelte und verarbeitete süße Pflanzensaft (Nektar).
Die Bienen entziehen dem Nektar dabei Wasser, fügen körpereigene Stoffe hinzu und spalten den Fruchtzucker in verschiedene Einfachzucker. Der Honig wird durch diese Bearbeitung haltbar und für die menschliche Ernährung wertvoll. Die von den Bienen beigefügten Eiweiße und natürlichen antibiotischen Stoffe (Inhibine) wirken positiv auf den menschlichen Organismus.
Nicht von ungefähr wird Honig deshalb als
gesundheitsfördernd geschätzt.

Warum ist Honig manchmal fest und manchmal flüssig ?

Jeder Honig ist flüssig, wenn er frisch geschleudert aus der Wabe kommt. Danach wird er früher oder später fest. Der Zeitraum, nachdem das Festwerden durch Kristallisieren beginnt, hängt nur von der Pflanzenart ab, von der der Nektar stammt. Alle früh blühenden Pflanzen ergeben in der Regel einen schnell fest werdenden Honig. Typische Honige sind der Rapshonig und Honig von Obst und Löwenzahn. Meist tragen die Bienen den Obstnektar und Löwenzahnnektar gleichzeitig ein. Diese Honige werden spätestens 3 Wochen nach der Ernte fest. Ohne sorgfältiges Rühren durch den Imker werden diese Honige knochenhart. Durch das regelmäßige Rühren während der Kristallisation erreicht man, das die Honigkristalle klein bleiben und der Honig wird streichzart. Meistens erfolgt aber mit der Zeit nochmals ein geringfügiges härterwerden im Glas. Dabei bilden sich Blumen. Diese sind lediglich Lufteinschlüsse zwischen den Kristallen und kein Qualitätsmangel. Honig von Raps und Obst, der auch viele Wochen nach der Ernte flüssig angeboten wird, wurde so stark erhitzt, daß er nicht wieder kristallisiert. Dabei gehen viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Solcher Honig ist lediglich noch als Süßstoff zu gebrauchen. Seinen gesundheitlichen Wert hat er verloren. Eine Ausnahme bildet Akazienhonig. Dieser ist u.U. nach 1 Jahr noch flüssig.

Um sortenreinen Honig zu gewinnen ist eine ständige Pflege des Bienenvolkes erforderlich. Je nach Jahreszeit finden die Bienen ihre Nahrung in der Natur an unterschiedlichen Pflanzen.

In der Zeit von April bis Mai stehen die Wiesenblumen, Sträucher und Obstbäume in voller Blütenpracht. Zu dieser Zeit sammeln die Bienen  von diesen Blüten den Nektar und lagern ihn in den Waben ein. Hier reift dann der Blütenhonig heran.
Entnimmt der Imker zur richtigen Zeit (etwa Anfang Juni) den Honig, so kann man sicher sein reinen Blütenhonig zu erhalten.

Im Sommer "honigt" der Wald mit seinen Fichten, Tannen, Akazien, etc. Dadurch produzieren die Bienen dann den Waldhonig. Dieser Honig ist kräftiger im Geschmack und dunkler als der Blütenhonig.

Einige Imker betreiben die Wanderimkerei. Das heißt sie stellen ein Bienenvolk in unmittelbarer Nähe einer starken Futterquelle auf. Dies kann z.B. ein voll in Blüte stehendes Rapsfeld sein. Dadurch kann der Imker noch genauer die Sorte des Honigs angeben

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